#metaForward

Zeit für Zukunft

Wir machen weiter!

Die Inspirationen und Energien aus der StartUp Inspiration Week möchten wir nutzen und weitertragen.

11.05.2021

Thema: Vor dem Entscheiden kommt das Erkennen

„Vor dem Entscheiden kommt das Erkennen“ – Wolf Lotter plädiert für eine neue Wertschätzung des Sortierens, bevor wir uns in Taten stürzen. Für den umtriebigen Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins brandeins ist es zu sehr Normalität geworden, sich schnell Lagern zuzuordnen. Doch das führt zu den immer gleichen Ergebnissen, in denen wir nichts Neues mehr wagen und nur alte Muster reproduzieren. Uns geht damit die Wandlungsfähigkeit abhanden – wir treten auf der Stelle, trotz viel Bewegung. Erst der Schritt zurück ins Erkennen macht Unterschiede sichtbar. Dafür brauchen wir Ruhe und Distanz, um ohne schnelles Urteil und zu viel Eifer zu Ergebnissen zu kommen.

Der Journalist und Autor Wolf Lotter gibt uns in der kommenden Ausgabe metaForward Einblicke, wie wir diese neue Haltung entwickeln können, sodass Sortieren zu Perspektivwechsel führt und uns neue Bewegungsräume offenbart. Denn für Wolf Lotter liegt die Chance für echten Wandel darin, dass wir lernen, uns Komplexität wieder anzueignen. Was das für die kommende Phase der Neuausrichtung nach der Pandemie bedeutet und wie wir uns so beweglich machen, um bestehende Beziehungen auch durch Krisen begleiten zu können, das verrät uns Wolf Lotter im Gespräch.

Der deutsch-österreichische Journalist und Autor Wolf Lotter ist eigentlich gelernter Buchhändler. Seine Liebe für das Wort zeigt sich in seinen zahlreichen Veröffentlichungen zu Themen wie: Literatur in der Arbeitswelt, Wissensgesellschaft oder Selbstbestimmung. Er arbeitete für Nachrichtenmagazine wie profil, Econy, FAZ, die Welt, WDR, oder dem Bayerischen Rundfunk, bis er 1999 das brand eins Magazin mitbegründete, eines der einflussreichsten Wirtschaftsmagazine im deutschsprachigen Raum. Hier verantwortet er seit 2000 die Leitartikel zu den Schwerpunktthemen. Nicht zuletzt durch seine Grundsatzartikel gilt er als einer der Vordenker in der Entwicklung von der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft.

01.06.2021

Thema: Ich und das Ökosystem – Zugehörigkeit in einer dynamischen Welt

Die Brückenbauerin, Marken-Versteherin und Prozess-Komplizin Anne Seubert hinterfragt Muster, um unser Miteinander in den Fokus zu rücken.
Dafür setzt die Kulturwissenschaftlerin den Status quo unter Spannung und blickt weit, ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.
In ihrer Arbeit richtet sie den Blick auf die Communities, die wir uns schaffen, in denen wir uns bewegen und die Organisationen formen.
In dieser Folge #metaForward rücken wir die Frage nach Zugehörigkeit in dynamischen (Arbeits)kontexten ins Blickfeld und visieren das vermeintliche Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft an.
Wie kann ich mich als Einzelne(r) wiederfinden, ohne die eigene Perspektive und Bedürfnislage der Gemeinschaft unterzuordnen? Wie zahlen vielfältige Sichtweisen auf den Zusammenhalt ein?
Anne Seubert verrät uns, warum gerade die Frage nach Gemeinschaft zunehmend Aufmerksamkeit verdient.

Seit 15 Jahren hilft die Dipl.-Kulturwissenschaftlerin und Kommunikationsexpertin Anne Seubert Projekten, Marken, Orten und Formaten, Relevanz und Resonanz in den Fokus zu rücken. Sie unterstützte touristische Destinationen, Städte und urbane Räume bei der Entwicklung von sozialen Orten und wirkte beim Aufbau von digitalen Plattformen wie dem Bewertungsportal Yelp mit.
Die von ihr mitentwickelte Content- und Community-Plattform Blood Sugar Lounge wurde unter anderem mit dem Digital Publishing Award ausgezeichnet.
Anne Seubert ist zudem ausgebildete systemische Managementtrainerin, Lehrbeauftragte und Mitgründerin von Netzwerken wie dem Berliner Tourismusnetzwerk und dem Rotary Berlin Global eClub.
Die Priorität in ihrer Arbeit liegt stets auf den Rollen und Beziehungen, den Perspektiven und den Potenzialen durch den Aufbau gemeinsamer Identitäten der einzelnen Akteure und Stakeholder.

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