In Deutschland hat jedes zweite Unternehmen Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter zu finden, so eine ManpowerGroup-Studie. Aber gibt es wirklich zu wenige Fachkräfte? Oder setzen Unternehmen bei der Personalsuche auf die falschen Strategien? Laut der Management-Beratung Kienbaum schlummern in den HR-Abteilungen noch enorme Optimierungspotenziale, die sich gezielt für das Recruiting einsetzen lassen. Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Personalstrategie klaffen dabei weit auseinander. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter als größten Erfolgsfaktor erkennen und sie – mit allen ihren Wünschen und Bedürfnissen – in den Fokus stellen, um als attraktive Arbeitgeber zu gelten. Vor allem beim Talentmanagement gibt es dabei noch reichlich Luft nach oben.

Internes Talentmanagement kommt zu kurz

Geht es um das Recruiting, sitzen die HR-Verantwortlichen auf glühenden Kohlen. Es wird schlichtweg immer schwerer und teurer, benötigte Fachkräfte zu finden. Laut der Kienbaum-Studie schätzen 83 Prozent der Personaler die Dringlichkeit daher als hoch ein. Wirft man allerdings einen Blick auf die bestehenden Recruiting-Prozesse, werden zahlreiche Stellschrauben sichtbar: Die Abläufe sind zu langsam und zu schwerfällig, wenig transparent und oft ineffizient. Auch die Ansprache erfolgt selten zielgruppenorientiert. Doch nicht nur das: Auf der verbissenen Suche nach neuem Personal übersehen viele Unternehmen ihre größten Talente – die eigenen Mitarbeiter.

Nur jedes zweite Unternehmen verfügt bisher über eine Talentmanagement-Strategie. Und selbst wenn ein entsprechendes Maßnahmenpaket vorhanden ist, wirkt es in den Augen der Mitarbeiter nur selten innovativ. Entsprechend sind zwei Drittel der Fach- und Führungskräfte mit dem Talentmanagement ihres Unternehmens unzufrieden. Zudem haben die Mitarbeiter nur in jeder dritten Organisation die Gelegenheit, sich auch abseits der etablierten Karrieremuster weiterzuentwickeln.

Talentmanagement

Wunschkandidaten schlummern in den eigenen Reihen

Mit diesem Ergebnis stellt die „Talent-Management-Studie 2018“ des Kienbaum-Instituts den HR-Abteilungen ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Gleichwohl sollte das Resultat Ansporn genug sein, die Mitarbeitergewinnung im eigenen Unternehmen kritisch unter die Lupe zu nehmen und neu aufzustellen.

Noch immer ist es so, dass Unternehmen die Potenziale ihrer Belegschaft nicht hinreichend ausschöpfen. Oft aus reinem Unwissen. Was können meine Mitarbeiter? Welche Kompetenzen haben sie? Wo liegen ihre Stärken? Und welche Ziele verfolgen sie? Fragen, die im Rahmen eines internen Talentmanagements nicht nur geklärt, sondern permanent aktualisiert und mit dem Personalbedarf abgeglichen werden sollten. Gerade für eine längerfristige Ressourcenplanung ist es erfolgsentscheidend, über vorhandene Potenziale Bescheid zu wissen.

Zudem geht es darum, den vorhandenen Fachkräften eine Zukunftsperspektive zu bieten und sie so im Unternehmen zu halten. Denn die Ängste vor einer zunehmenden Fluktuation sind groß: 92 Prozent der Personaler sehen das Thema Mitarbeiterbindung daher ganz oben auf der HR-Agenda.

Der Weg zur People Company

Unternehmen müssen sich zu mitarbeiterorientierten Organisationen wandeln, in denen das Personal die Hauptrolle spielt. Schließlich sind es ihr Engagement, ihre Kompetenzen und ihr Wissen, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Damit das gelingt, bedarf es kompetenter Unterstützung. Noch immer sind HR-Verantwortliche zu sehr in administrativen Prozessen gebunden, um ihrer strategischen Aufgabe gerecht werden zu können, so die Kienbaum-Studie. Eine professionelle IT-Lösung, wie SAP SuccessFactors, entlastet sie von Routinetätigkeiten und stellt valide Daten als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung.  „Mit SAP SuccessFactors haben unsere Mitarbeiter in der metafinanz von überall Zugriff auf ihre Daten und können ihre Dokumente selbst im System verwalten“, so HR-Recruiting-Experte Maximilian Weichselgärtner. Zudem sorgt das System für die nötige Transparenz, um wichtige Zusammenhänge rechtzeitig zu erkennen und adäquat handeln zu können. Insbesondere smarte Erweiterungen wie Videobewerbungen und Job Matching unterstützen Unternehmen nachhaltig dabei, sich als innovative und attraktive Arbeitgeber zu positionieren. So gelingt Recruiting im Dreiklang von Personalgewinnung, Talententwicklung und Mitarbeiterbindung.

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